„Darfs etwas mehr sein?“

Ohje. Da will mir wieder jemand mehr auf die Waage legen als gewollt. Geht Ihnen das auch so? Sie wollen 300 Gramm Salami und die letzte Scheibe sagt 320! Und es erklingt die Frage:

Na? Darfs etwas mehr sein?

Für nicht so rechtschreibfähige Menschen kommt jetzt der Gedanke Adria auf. Denn die schreiben mehr ja mit zwei ee und wir sind beim Meer!

Der Urlauber im Reisebüro will einen netten Aufenthaltsort für seine wertvollste Zeit des Jahres buchen. Darfs etwas Meer sein? Klingt dort ganz anders, oder?

Aber Meer und mehr sind gar nicht so weit auseinander. Denn wenn man am Meer Urlaub macht hat man mehr und mehr Probleme. Entweder kämpft man mit Quallen, oder mit Algen. Mehr oder weniger! Oder einem Sonenbrand. Vielleicht auch mit dem neuen Flächenbrand Flüchtlinge.

Aber bleiben wir bei dem Bild Meer und darfs etwas mehr sein!

Immer mehr Menschen sind auf der Flucht in eine heile Welt.

In eine Welt, wo der Sinn des Lebens noch zu bekommen ist. Sie fahren in Booten auf abenteuerliche Weise aufs weite Meer hinaus, ohne zu wissen ob es ihnen bekommt. Ihnen ist die Frage: Darf es etwas mehr sein nicht so geläufig sie wollen Meer! Mehr Freiheit. Nichts mehr und nichts weniger. Dafür setzen sie alles auf eine Karte: Egal was rauskommt. Denn alles ist besser als das was sie haben.

Da fällt mir grade auf, die zweite oft gehörte Frage, die man in diesem Zusammenhang an der Wursttheke hört ist:

Geschnitten, oder am Stück?

Und wenn am Stück dann bitte das Endstück. Wie belanglos wir sein können, wenn wir mehr als das was wir wollen bekommen. Wenn wir nichts bekämen hätten wir auch eine Sehnsucht nach Meer und noch mehr.

Derzeit macht das Mittelmeer von sich reden, oder besser gesagt die Schleuser, die mehr und mehr ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, weil sie für teures Geld, das Meer zu ihrer “ Wursttheke“ machen.

Denn es ist ihnen Wurst, was aus den Menschen wird denen sie etwas mehr Geld als normal abknöpfen, um ans andere Ufer zu gelangen, geschnitten oder am Stück. Am Ende ein Stück Verzweiflung ausnutzend, aber viele kommen nicht heile an.

Die Frage: „Dürfen es etwas mehr sein?“ beschäftigen derzeit alle Politiker und wenn eine italienische Rechtspopulistin fordert die Flüchtligsboote zu vernichten, dann wird’s echt fragwürdig. Denn dann sage ich: „Nein“, wo ich sonst vielleicht ja gesagt hätte an der Wursttheke auf die Frage: „Darfs etwas mehr sein?“

Euer

Charlie Wolf
http://www.charli-wolf.de

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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