Stadt, Land, Fluss

Ja,ja. Und wieder sind wir bei der Diskussion gelandet, wo wohnt man besser?

Als Städter bin ich da natürlich voreingenommen. oder doch nicht?

Ich wohne in dem Grüngürtel von Essen. Habe den Baldeneysee direkt vor der Haustüre. Viele sagen gehobenes Viertel. Wieso eigentlich? Die Wohnung ist das was zählt. Sein eigenes Umfeld. Und das gestaltet keine Stadtverwaltung und Nachbarn auch nicht. Denn man braucht seine Insel. Sein „Castle of Heart“! Das gibt es überall in der Stadt und auf dem Land. Trotzdem ist die derzeitige Umzug Welle schon bezeichnend.

Ich sage Umzug Pendler dazu. Denn das Stadtvolk sucht die Ruhe. Die Erbauung. Die Ordnung. Das gepflegte Wohnen. Vielleicht ja die so viel beschworene Spießigkeit?

Der Wunsch nach geregelten Verhältnissen. Denn derzeit passiert etwas ganz Komisches. Städte werden eingenommen von Flüchtlingen. Sie wollen nicht auf dem Land wohnen. Klar, kommen sie doch vom Land. Und wollen Leben a la card in Berlin. Köln. Essen. München. Wer sieht schon Kleinkleckerdorf am Bache. Ohne Auto. Ohne Geld. Ohne Mobilität. Dem Städter geht es annders. Dem Einen , der schon mit 50 an die Zeit mit 80 denkt, wo er nur noch per pedes nach Aldi kommt. Oder der Andere, der seine Zeit bis achtzig, wenn er vielleicht nicht mehr das Auto bewegt leben will. In ruhigem beschaulichem Umfeld.

Wir sind auf Sicherheit getrimmt worden. Aber was gibt einem Sicherheit. In einer Welt die sich grade total verschiebt?

Ich suche die Sicherheit Gottes, das frei sein im Glauben. Das Leben unter gleichgesinnten Christen. Menschen, die vielleicht spießig sind. Aber noch wissen dass weniger viel mehr sein kann. Die wissen was es heißt menschlich, miteinander umzugehen. Und nicht nur den städtischen Egoismus praktizieren. Menschen, die noch „alltbacken“ an etwas Glauben. Gottes Schöpfung. Und komisch, sie sind erstaunt über Preise in der Stadt. Die sie nicht bezahlen können. Aber sind begeistert, nicht ein Leben führen zu müssen, woran derzeit viele Städter erkranken. Auch wenn sie mehr besitzen. „Am Tag der Entscheidung“. Ich möchte das Wort „Tod“ vermeiden. Da ist es egal, wer wo gelebt hat. Sondern das wie ist viel wichtiger.

ist ihnen schon mal aufgefallen, wie viele Menschen bereits in 2016 so im Alter um die 50 gegangen sind ? Es waren alles gut situierte Städter.

Da lobe ich mir die gute Landluft. Und werde lieber älter. Und frage mich dann, ob ich zum Sterben wieder in die Stadt gehe. Weil auf dem Land das Sterben zu viele Menschen bemerken. Und daran Anteil nehmen. In der Stadt geht das gut und anonym. Man nennt es auch recyclen.

Ich ziehe aufs Land. Denn mein Leben in den nächsten Jahren ist mir etwas Wert. Und nicht die Werte die mir sowieso nichts nützen, Weil ich alles zurücklassen muss.

Willkommen Warburg

Charli Wolf

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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