Eine Meinung haben, oder einer Meinung sein? Was ist gewünscht?

Wünsch Dir was, so sagte mal Dietmar Schönherr und Vivi Bach in Ihrer Spieleshow. Ja Spiel oder Ernst?

Ne mit Ernst Stankowski hatte das nichts zu tun. Genauso wenig wie die vor uns liegenden Wahlen in Deutschland und Österreich. Ich entdecke viele Parallelen und doch gravierende Unterschiede. Oder bin ich zu analytisch, braucht man das heute noch, darf man noch DENKEN?

Also in Deutschland fällt mir auf wird der Bürger immer mehr entmündigt. Meiner Meinung ist er aber selber Schuld, denn er ist echt flegmatisch geworden. Kann ich ja sowieso nichts dran ändern. Die da oben machen doch sowieso was sie wollen. Das kommt für mich einer Kapitulation gleich. Aber der Deutsche mags gerne bequem!

Anders ist es nicht zu verstehen, wieso derzeit die Kanzlerfrage um Frau M. schon wieder so hochkocht. Macht sie noch ne Runde, oder schmeisst sie hin? Welche Taktik ist am Besten um an der Macht zu bleiben und klar, die Bild weiss die Hintergründe schon heute. Der Poker hat begonnen. Die Frage ist nur: Wer soll den Job machen, wenn nicht „SIE“. Wen haben wir denn noch mit Staatscharakter als Aushängeschild.

Oder haben wir demnächst in Deutschland das Schild alle umhängen „Wegen Desiniteresse, überrollt worden, von was auch immer!“ Denke sich jeder seinen Teil.

Und wie ist das für mich als Laien in Österreich? Da werden derzeit Missstände gesehen. Erkannt. Und nun? wegschauen? Ne da ist der Österreicher anders. Der trinkt zwar Einspänner, aber ist nicht einfälltig oder gar einspurig. Er fängt an sich zu wehren. Deshalb spricht man in Österreich auch hinlänglich von Direkter Demokratie. Dem Modell der Schweiz angeglichen. Ok, aber das Volk alleine wird es nicht auf die Beine stellen. Es soll seine Meinung sagen, Das ist wichtig.

Aber es muss dann jemand geben der es koordiniert. Moderiert. Darstellt nach aussen und der die Meinung des Volkes verkörpert. Und dann eine volksumsetzende Führungsaufgabe fürs Land übernimmt. Denn schliesslich ist diese Person angestellt von den Bürgern! Per Wahl. Das verstehe ich unter Führung. Das wünsche ich mir von Norbert Hofer.

Und ich wünsche ihm dazu Gottes Segen. Denn diese Aufgabe wird nicht einfach werden. Aber wenn man einen Schlingerkurs fährt wie Deutschland, dann kommt man ins Schleudern und verschleudert Potentiale, die man eigentlich gut brauchen kann. In Zeiten wo andere mit Kraftaktmeierei die gesamte Ordnung auf den Kopf stellen wollen. Andreas Gabaler hat ein sehr schönes Lied: Eine Meinung haben, ja das sollte man. Aber nicht, weil man von jemand bezahlt wird, sondern weil es einem wichtig ist für eine Sache einzustehen. Und sorry ja, dazu bedarf es Anleitung und Führung. Aber als Partnerschaftliches, Gemeinsames, Vielfaches. Und nicht das Verhaltensinnovative Rummachen.

Euer Charli

Über Hans-Georg (von Webenau) Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis laborate - Die Templer - Gesellschaft christlicher Journalisten/innen .) Obmann der Christlich Liberalen .)Herausgeber des Liberalen Boten
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